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Kreide und Acryl auf gefundener Leinwand
Original, 100 x 100 cm, 2022
Umlaufend mit schwarzer schmaler Holzleiste gerahmt
Der ukrainische Künstler Yaroslav Kusch arbeitet mit unterschiedlichen Medien und Materialien. Er gestaltet als Street Artist Fassaden und Wände oder schafft künstlerische Arbeiten als Teppich. Häufig integriert er gefundene Elemente in seine Arbeiten.
Dieses ungewöhnliche rote Haus gehört zu einer dreiteiligen Serie von Häusern - und hier waren es die Leinwände, die Kusch gefunden und vor dem Wegwerfen „gerettet“ hat. Sie tragen die Spuren ihres früheren Lebens – sie sind zerknittert und angeschmutzt. Yaroslav Kusch fand es reizvoll, mit dieser Vorgeschichte zu arbeiten und konstruierte auf diesen Untergründen seine eigenwilligen Hausentwürfe.
Dieses Motiv ist exemplarisch für Kusch’s besondere Bildsprache. Viele Diagonalen und spitze Winkel, dazu perspektivische Verkürzungen, die man als Betrachter:in nicht ganz einordnen kann. Die bauliche Konstruktion des Hauses ist eben nicht 1:1 nachzuvollziehen, einiges bleiben rätselhaft.
Yaroslav Kusch lebt seit vielen Jahren in Berlin. In einem Post schrieb Kusch kurz nach Beginn des großflächigen Angriffs auf die Ukraine jedoch zu dieser Serie: “𝐀𝐥𝐥 𝐦𝐲 𝐩𝐚𝐢𝐧𝐭𝐢𝐧𝐠𝐬 𝐚𝐫𝐞 𝐚𝐛𝐨𝐮𝐭 𝐦𝐲 𝐜𝐨𝐮𝐧𝐭𝐫𝐲. 𝐅𝐨𝐥𝐤 𝐜𝐨𝐥𝐨𝐫𝐬, 𝐧𝐚𝐭𝐮𝐫𝐚𝐥 𝐥𝐚𝐧𝐝𝐬𝐜𝐚𝐩𝐞, 𝐥𝐢𝐟𝐞. 𝐀𝐥𝐥 𝐭𝐡𝐞 𝐢𝐧𝐬𝐩𝐢𝐫𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧 𝐢𝐬 𝐚𝐛𝐨𝐮𝐭 𝐔𝐤𝐫𝐚𝐢𝐧𝐞.“
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