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Nach der stillen Zeit des Jahreswechsels ist der Alltag wieder auf Betriebstemperatur und die alten Routinen sind wieder da.
Um sich nicht in der Routine zu verhaken, fordert sich der Berliner Künstler Forster Herchenbach immer wieder selbst heraus – mit einer Frage, die für kluge Menschen ewig aktuell bleiben wird: Wie kann ich mich eigentlich selbst überraschen?
Forster Herchenbach: »Still Life«
Opening am Samstag, 31. Januar 2026, Aufbau Haus, Stadtterrasse
„Wenn man einfach unbewusst vor sich hin malt, dann wiederholt man nur, was man gelernt hat. Daher frage ich mich immer wieder, wie ich meinen Arbeitsprozess regelmäßig durchbrechen kann, um etwas Neues zu integrieren.“
Forster Herchenbach schafft neben großformatigen Leinwänden auch zahlreiche kleinere Arbeiten auf Papier mit Kreide, Acryl und Graphit.
Um nicht immer wieder in klassische Kompositionsmuster zu verfallen, baut Herchenbach zufällige Faktoren in den Malprozess ein. Zum Beispiel trägt er Farben nach dem Zufallsprinzip auf, integriert gestische Bewegungen oder überarbeitet bereits gemalte Flächen wieder und wieder.
Arbeiten von Forster Herchenbach entdecken
Jetzt mal etwas größer denken
„Was ich am meisten liebe, ist, wenn ich direkt und ‚in real life‘ beobachten kann, wie Menschen mit meinen Arbeiten interagieren …“, schrieb die Künstlerin Sophie Douala kürzlich mit Bezug auf ihre jüngste Präsentation bei Zelt Berlin.
Damit beschreibt sie wunderbar die Magie, die mit einem faszinierenden Kunstwerk von Künstlerin zu Betrachter weitergegeben wird. Es war in der Tat bewegend, wie individuell und teils sehr emotional die Besucher:innen auf ihre Arbeiten reagiert haben.
Unsere gemeinsame Edition wird nun gekrönt von ihrer neuen, wandfüllenden Arbeit „Mysteria“, die exklusiv bei Zelt Berlin verfügbar ist:
Mit diesem gigantischen Wallprint entwickelte Sophie Douala ein völlig neues Format. Der Titel „Mysteria“ geht zurück auf die Vorstellung einer weisen Voraussage, einer geheimnisvollen Weitergabe von Weisheit – und damit auch der Möglichkeit, von einem mentalen Raum in einen anderen zu wechseln.
Princess Mysteria war eine afroamerikanische Wahrsagerin, die vor etwa 100 Jahren den Leser:innen der Zeitung „Chicago Defender“ Weisheit und praktische Lebenshilfe erwies.
Und sonst so? Mit Haslauer zum Spinning
Apropos alte und neue Routinen: Geht ihr regelmäßig ins Fitnessstudio? Falls ja, wen trefft ihr da so? Gibt’s da Überraschungen oder habt Ihr mal wen Bekanntes getroffen?
Zeichnung von Sebastian Haslauer aus der Serie „Notizen“
Danke fürs Lesen und viel Spaß bei eurer Sonntags-Routine! Eure Sandra Rendgen
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